Disclaimer: Die Marke 'Narnia', die Fiktion und sämtliche Begriffe, Figuren, Charaktere, etc daraus gehören C.S. Lewis. Diese Fanfictions dienen der Unterhaltung und sind ohne jedes finanzielle Interesse geschrieben und veröffentlicht worden. Verantwortung und Copyright für den Inhalt der Geschichte verbleiben bei mir, dem Autor. Eine Verletzung von Urheberrechten ist nicht beabsichtigt.

Zurück zur Auswahl



narnia
Traumgedanken


Als sie die Augen aufschlug, war es dunkel. Sie hatte so lebhaft geträumt, dass sie einige Minuten brauchte, um zu realisieren, wo sie war. Und als sie es realisiert hatte, wurde sie traurig:
Lucy hatte von Narnia geträumt!
Vor wenigen Tagen erst hatte sie einen Brief von ihrem Cousin Eustachius bekommen. Darin hatte er von seinem und Jills Abenteuer in Narnia geschrieben. Und obwohl ihr Erlebnis deutlich düsterer war als alles, was Lucy in Narnia erlebt hatte, beneidete sie die beiden.
Lucy wollte gerne wieder nach Narnia. Aber natürlich hatte sie nicht vergessen, was Aslan ihr gesagt hatte. Sie wusste, dass sie nicht mehr zurück konnte.
Und dennoch - manchmal war Lucys Sehnsucht so groß, dass sie es beinahe nicht mehr aushielt.
Doch wie sollte sie damit umgehen?
Sie könnte sich natürlich so wie Susan verhalten. Susan hatte Narnia erfolgreich verdrängt - sie sprach nur noch von Kleidern, Schminke und Parties.
Oder sie könnte versuchen, was Eustachius und Jill getan haben. Sie könnte ein magisches Ritual durchführen und so nach Narnia gelangen. Lucy hatte keine Angst, dass dieser Versuch misslingen könnte - aber Lucy wusste, mit diesem Versuch würde sie Aslan schwer enttäuschen.
Und das wollte sie auf keinen Fall!
Sie wollte Alsan nicht enttäuschen!

Lucy drehte sich im Bett hin und her.
Seit dem Brief von Eustachius hatte sie nun schon mehrere Nächte auf diese Art verbracht.
Sie versuchte, wieder einzuschlafen – doch die Gedanken an Alsan, an Riepischiep, an Kaspian und alle anderen hielten sie wach.
Es waren sehr schöne Erinnerungen – sie hatte wirklich eine wunderbare Zeit mit ihnen verbracht.
Und morgen – morgen würde sie sich Edmund schnappen und mit ihm ein wenig an alte Zeiten denken.
Vielleicht würde das helfen, damit sie in Zukunft nicht mehr von Narnia träumt – aber, wollte sie das wirklich?


ENDE


Zurück zur Auswahl

Vorherige Geschichte: Die Ballade vom RabenNächste Geschichte: Von der schönen Königin